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Als ich frisch nach Bangkok gezogen war, hatte ich keine Ahnung, wie man an einen Lehrjob kommt. Ich wusste nur, dass ich Englisch unterrichten wollte. Und dass ich dem staatlichen Schulsystem lieber fernbleibe. Kinder unterrichten kam für mich schon gar nicht infrage.
Das bedeutete: Ich brauchte einen Ort, an dem Teenager und Erwachsene Englisch lernten. Wall Street English kannte ich noch von früheren Thailand-Reisen. Wie viele andere Sprachzentren es gibt, wurde mir aber erst klar, als ich hier lebte und regelmäßig durch die Einkaufszentren in Bangkok zog.
Ob ich einfach Glück hatte, weiß ich nicht, aber als ich mich bei einem Sprachzentrum in der Seacon Square Mall bewarb, bekam ich noch am selben Abend den Anruf: Start schon am kommenden Wochenende. Und so landete ich mitten in dieser manchmal chaotischen, meist unorganisierten, aber immer spannenden Welt des Englischunterrichts an Sprachzentren in Thailand.
Du fragst Dich wahrscheinlich, wie ich an diesen Job gekommen bin, was danach geschah und warum ich das Unterrichten irgendwann aufgegeben habe. Fangen wir also an.
Contents
Mein Hintergrund
Bevor ich nach Bangkok zog, war ich kein Lehrer. Ich arbeitete für einen der größten öffentlichen Versorger in den USA. Fünfzehn Jahre lang habe ich mein Leben in einer Karriere verbracht, die mir jede Energie raubte.
Das Geld war zwar gut, aber ich brauchte Abenteuer. Ich wollte nicht nach dreißig Jahren im Konzern zurückblicken und etwas bereuen. Also entschied ich mich, nach Thailand zu ziehen und mich als Englischlehrer über Wasser zu halten.
Ich war schon sechsmal in Thailand gewesen, bevor ich 2014 mit meiner Familie endgültig von Amerika nach Thailand zog. Ich wusste also, worauf ich mich einließ – zumindest ungefähr.
Weil ich dachte, ich bräuchte einen Englisch-Studienabschluss, um in Thailand unterrichten zu dürfen, holte ich mir zunächst meinen Bachelor in Englisch. Nach dem Abschluss zog meine Familie mit mir nach Thailand. Die nächsten drei Jahre unterrichtete ich Englisch an Sprachzentren in Bangkok und bei einigen der größten multinationalen Konzerne rund um Bangkok und Chonburi.
Qualifikationen
Je nachdem, wo Du in Thailand unterrichten willst, brauchst Du unterschiedliche Qualifikationen. Hier sind die Grundvoraussetzungen für einen Job an einem Sprachzentrum.
Bachelor-Abschluss
Für einen legalen Lehrjob an einem Sprachzentrum in Thailand brauchst Du mindestens einen Bachelor-Abschluss – egal in welchem Fach.
Ich selbst habe zwar Englisch studiert, kenne aber jede Menge Lehrer mit Abschlüssen in ganz anderen Fächern, etwa Jura oder Buchhaltung. Und ein Englisch-Studium bereitet Dich ohnehin nicht darauf vor, Englisch als Fremdsprache zu unterrichten. Halte es also nicht für zwingend notwendig.
Ich erinnere mich, wie ich einmal Englisch bei einer Logistikfirma in Bangkok unterrichtete und mir erst das gesamte Fachvokabular und die logistischen Abläufe aneignen musste, um sie auf Englisch weiterzugeben. Jemand mit Logistik-Hintergrund wäre in diesem Klassenzimmer wohl klar im Vorteil gewesen und hätte den Studierenden noch besser helfen können.
TEFL/CELTA
Mindestens brauchst Du ein TEFL- oder CELTA-Zertifikat von einer seriösen Akademie, egal ob in Thailand oder anderswo. Wer in Thailand Englisch unterrichten will, sollte sein TEFL aber am besten direkt im Land machen. Dort lernst Du Tricks und Kniffe, die speziell auf den Unterricht mit Thais zugeschnitten sind.
Es gibt in Thailand durchaus mehrere Optionen für TEFL- oder CELTA-Kurse. Wichtig ist nur, die Akademie mit Bedacht zu wählen.
Bei der Bewerbung wird das Sprachzentrum Dein TEFL oder CELTA genau unter die Lupe nehmen. Ein Zertifikat von einer Akademie mit langjährigem, solidem Ruf in Thailand verschafft Dir dabei einen klaren Vorteil.
Mehr erfahren:
- CELTA und DELTA in Thailand: Kurse, Vorteile und Zertifizierung
- TEFL in Thailand: So bekommst Du Dein Zertifikat und diese Kurse empfehlen sich
Erfahrung
Anders als bei Bewerbungen an internationalen Schulen und Universitäten in Thailand ist Erfahrung an einem Sprachzentrum zwar hilfreich, aber nicht immer nötig. Genau das macht es zu einem guten Einstiegsjob in Thailand.

An Sprachzentren kannst Du Dir zunächst die ersten Nerven abarbeiten, bevor Du Dich an anderen Jobs versuchst.
Das heißt aber nicht, dass Du Deinen Job nicht ernst nehmen solltest. Je besser Du unterrichtest und je mehr Spaß Du in Deine Stunden bringst, desto mehr Arbeit bekommst Du. Und ohnehin: Deine gesamte Erfahrung entsteht erst im echten Unterricht. So lernt man es am besten.
Am besten funktioniert bei mir immer Ehrlichkeit. Ich habe meinen Studierenden stets die Wahrheit über meine Erfahrung erzählt. Das kam gut an. Wer lügt, wird ohnehin schnell entlarvt. Die meisten Thais lernen seit der Grundschule Englisch, und manche von ihnen kennen sich mit Grammatik besser aus als wir selbst.
Wer in Thailand an Sprachzentren unterrichtet, wird außerdem überrascht feststellen, dass manche Zentren sogar Lehrer ohne Abschluss oder TEFL/CELTA einstellen. Davon rate ich ab. Erstens macht ein fehlender Abschluss es unmöglich, Visum und Arbeitserlaubnis zu bekommen (dazu später mehr).
Und ohne eines von beidem zu unterrichten ist in Thailand schlichtweg illegal. Wer dabei erwischt wird, riskiert eine Einreisesperre.
Lebenslauf und Bewerbung
Beim Erstellen Deines Lebenslaufs musst Du Dir keine Sorgen machen, ob Du bereits Unterrichtserfahrung hast. Was ich damit meine: Lüg einfach nicht, wenn Du noch nie unterrichtet hast. Die Nachfrage nach Englischlehrern an Sprachzentren ist hoch. Wirf einen Blick auf Ajarn.com und Du siehst eine lange Liste offener Stellen.
Hast Du Erfahrung, solltest Du sie natürlich aufführen. Wenn nicht, konzentrier Dich einfach auf Deine Stärken.

Bewerbungsfoto
Dein Bewerbungsfoto gehört zu den wichtigsten Teilen Deines Lebenslaufs. In Thailand legt man viel Wert auf Erscheinungsbild. Es reicht nicht, die Rolle zu beherrschen, Du musst sie auch verkörpern. An einem Sprachzentrum unterrichtest Du meist in einem Raum mit Glaswänden. Eltern schauen gerne zu, wie ihre Kleinen bei einem seriös wirkenden Muttersprachler lernen. Dein Foto sollte den Bildungsdirektoren also gleich Dein freundliches Auftreten im Klassenzimmer vor Augen führen.
Bildung
Wer in Thailand legal Englisch unterrichten will, braucht mindestens einen Bachelor-Abschluss. Das Fach spielt keine Rolle, solange der Abschluss von einer akkreditierten Universität oder Hochschule stammt. Ohne Abschluss solltest Du auf keinen Fall im Lebenslauf lügen. Man könnte ein offizielles Schreiben der Hochschule verlangen, und wenn Du keins vorlegen kannst, fliegt der Schwindel auf.
Beim Arbeiten an Sprachzentren in Thailand gibt es eine gewisse Grauzone. Ich möchte trotzdem darüber sprechen, nicht um sie zu empfehlen, sondern um Dir die Realität des Englischunterrichts in Thailand zu zeigen.
Ich habe mit Lehrern zusammengearbeitet, die keinen Abschluss hatten. Manche Lehrkräfte kommen und gehen so schnell, dass Sprachzentren gezwungen sind, die nächstbeste Person zu nehmen, die zur Tür hereinkommt. Manchmal fehlen diesen Leuten sowohl Qualifikationen als auch ein Abschluss.
Aber auch wenn das vorkommt: Es bleibt illegal. Wer ohne passendes Visum oder Arbeitserlaubnis in Thailand erwischt wird, riskiert eine Einreisesperre – oder Schlimmeres.
Erfahrung
Auch hier gilt: Fehlt Dir Unterrichtserfahrung, lüg nicht. Sprachzentren wissen, dass jeder Lehrer irgendwo anfangen muss. Solange Du seriös auftrittst, wirst Du für den Job in Betracht gezogen.
Hattest Du früher einen Job, bei dem Mentoring, Unterrichten oder Training zu Deinen Aufgaben gehörte, führ das ruhig im Lebenslauf auf. Das zahlt sich im Klassenzimmer aus. Als Lehrer in Thailand bist Du zuallererst Kommunikator – Englischlehrer erst an zweiter Stelle.
Persönliche Fähigkeiten
Am Ende Deines Lebenslaufs solltest Du alle Fähigkeiten auflisten, die für den Unterricht relevant sind. Kannst Du gut mit PowerPoint umgehen? Rein damit. Bringst Du Menschen zum Lachen? Erwähne es. Bist Du pünktlich? Leidenschaftlich? Ein Selbstlerner? Auch das gehört rein. (Übrigens sind das alles sehr wichtige Fähigkeiten für Englischlehrer.)
Visum und Arbeitserlaubnis
Bekommst Du einen Lehrjob in Thailand, sollte Dir das Sprachzentrum beim richtigen Visum und der Arbeitserlaubnis helfen.
Es gibt allerdings auch Sprachzentren, die überhaupt nicht bei Visum und Arbeitserlaubnis helfen. Von solchen Arbeitgebern rate ich ab, da es sich um illegale Beschäftigung handelt.
Bevor Du überhaupt einen Job findest, brauchst Du aber erst mal ein Visum, das Dir genug Zeit für die Jobsuche verschafft. Am einfachsten geht das mit einem Mehrfacheinreise-Touristenvisum. Damit bekommst Du bis zu 270 Tage im Königreich – genug Zeit, um einen Job zu finden und Visum sowie Arbeitserlaubnis zu klären.
Einen Lehrjob finden
Einen Job an einem Sprachzentrum in Thailand zu finden ist ziemlich einfach. Du musst nur wissen, wo Du suchen musst: auf Job-Websites und in Einkaufszentren. Auf Seiten wie Ajarn.com findest Du hunderte Stellenanzeigen. In Malls wiederum drängen sich die Sprachzentren oft in einem Bereich oder auf einer Etage zusammen.
Das heißt, Du kannst an jedem beliebigen Tag online zahllose Stellen anschreiben oder bei einem einzigen Mall-Besuch Deinen Lebenslauf gleich bei einem halben Dutzend Sprachzentren abgeben.
Wenn es nach mir ginge, würde ich aber sagen: Zeig Dich persönlich an den Sprachzentren, wenn Du einen Job willst.
Persönlich vorbeizuschauen gibt dem Personal die Chance, Dich kennenzulernen und mit Dir zu interagieren. Und Du selbst kannst Dir das Sprachzentrum vorab ansehen, bevor Du Dich auf ein Gespräch oder einen Job einlässt.
Und was auch immer Du tust: Reich Deinen Lebenslauf niemals ein, als kämst Du direkt vom Strand. Das heißt nicht, dass Du im Dreiteiler auftauchen musst. Eine Stoffhose und ein Hemd mit Knöpfen reichen völlig. Für Damen gilt dasselbe. Bevorzugst Du ein Kleid, ist ein langes die bessere Wahl.
Der Bewerbungsprozess
Sobald Du Deinen Lebenslauf abgegeben hast und ein Sprachzentrum Interesse zeigt, geht es ans Vorstellungsgespräch. Diese Gespräche laufen an Sprachzentren meist ziemlich locker ab. Nach meinem Unterrichtshintergrund wurde ich selten gefragt.
Tatsächlich glich das Gespräch meistens eher einem lockeren Kennenlernen. Man stellte mir Fragen wie:
- Warum bist Du nach Thailand gekommen?
- Was gefällt Dir an Thailand nicht?
- Was machst Du gerne in Thailand?
- Wie lange planst Du zu bleiben?
Die letzte Frage ist wohl die wichtigste. Sprachzentren verlieren jeden Monat Lehrer. Manche arbeiten einen Monat und ziehen dann mit dem verdienten Geld auf eine der Inseln. Bildungsdirektoren an Sprachzentren wollen deshalb sichergehen, dass Du auch wirklich jeden Tag zur Arbeit erscheinst.
Sprachzentren
Es gibt Dutzende englische Sprachzentren in Thailand, hier nur drei davon. Ich habe sie aufgenommen, weil sie in puncto Umgang mit ihren Lehrkräften einen Schritt voraus zu sein scheinen.
Suchst Du eine umfassende Liste aller Sprachzentren in Thailand, wirf einen Blick auf diese Ressource von ESLBase.com.
Der Unterrichtsplan
An Sprachzentren zu unterrichten ist eine gute Möglichkeit, sich einen flexiblen Zeitplan zu bewahren. Du kannst so viele oder so wenige Kurse übernehmen, wie Du willst. Und selten wirst Du an einem Tag mehr als sechs Stunden arbeiten.
Anfangs arbeitete ich nur samstags und sonntags, mit Kursen, die kein anderer Lehrer haben wollte. Als ich mich dann bewährt hatte, bekam ich auch Wochentags- und Abendarbeit – meist bei Unternehmen rund um Bangkok und Chonburi.
Mein Zeitplan sah ungefähr so aus: Montags und mittwochs arbeitete ich tagsüber zwei Stunden bei einem Unternehmen und abends zwei weitere Stunden bei einem anderen. Dienstags und donnerstags arbeitete ich tagsüber bei einem weiteren Unternehmen und abends bei noch einem, ebenfalls jeweils zwei Stunden.
Je länger ich arbeitete, desto mehr Kurse wurden mir angeboten. Irgendwann hatte ich einen Vormittags-, einen Nachmittags- und einen Abendkurs. Meine Wochentage waren so voll, dass ich am Wochenende nicht mehr arbeiten musste.
Unterrichtsverträge
Alle folgenden Vertragslängen gelten sowohl für Sprachzentren als auch Unternehmen. Als Beispiel nehme ich hier aber Unternehmensverträge.
Wenn dagegen jedes Unternehmen, bei dem Du unterrichtest, das Programm nach dreißig Stunden beendet oder einen anderen Lehrer verlangt, wird es Zeit, noch mal von vorne anzufangen.
30-Stunden-Verträge
Ein 30-Stunden-Vertrag läuft drei Monate, wenn Du im üblichen Zwei-Tage-pro-Woche-Rhythmus unterrichtest und Feiertage sowie ausgefallene Stunden einrechnest. Die meisten Unternehmen, die einen Vertrag mit einem Sprachzentrum abschließen, wählen zunächst einen 30-Stunden-Vertrag. So können sie erst mal prüfen, ob Programm und Lehrer zum Unternehmen passen.
An Sprachzentren ist der 30-Stunden-Vertrag die Norm für Studierende, die ihren ersten Englischkurs außerhalb der klassischen Schulumgebung machen.
60-Stunden-Verträge
Ein 60-Stunden-Vertrag läuft sechs Monate, wenn Du zweimal pro Woche im Unternehmen unterrichtest und Feiertage sowie ausgefallene Stunden einrechnest. Hast Du beim 30-Stunden-Vertrag gute Arbeit geleistet, kannst Du damit rechnen, dass das Unternehmen um weitere dreißig Stunden verlängert, sofern das Budget es zulässt.
90-Stunden-Verträge
Ein 90-Stunden-Vertrag läuft neun Monate, Feiertage und ausgefallene Stunden eingerechnet. Solche Verträge schließen meist Unternehmen ab, die schon lange mit Sprachzentren zusammenarbeiten. Sie wissen, was sie vom Englischprogramm erwarten können, wer unterrichten wird und welche Ergebnisse dabei herauskommen.
120-Stunden-Verträge
120-Stunden-Verträge schließen meist Regierungsstellen oder multinationale Konzerne mit großzügigem Budget ab. Ein solcher Vertrag bedeutet, dass Du mindestens ein Jahr lang zweimal pro Woche im selben Unternehmen unterrichtest. Das kann eine gute oder eine schlechte Sache sein.
Einerseits hast Du ein Jahr lang garantierte Arbeit. Andererseits arbeitest Du ein ganzes Jahr am selben Ort. Auch wenn Du dort nur zwei Tage pro Woche unterrichtest, stellt sich irgendwann Erschöpfung ein. Du wirst Deiner Studierenden überdrüssig, und sie werden Deiner Tricks und Spiele überdrüssig.
Deshalb bevorzugte ich beim Unterrichten in Unternehmen 90-Stunden-Verträge. Diese Zeitspanne reichte gerade aus, um alle in der Klasse kennenzulernen und bleibende Verbindungen zu knüpfen, während gleichzeitig eine Pause blieb, bis der Vertrag im Folgejahr wieder begann.
Teilzeitarbeit
Manchmal wirst Du gebeten, Teilzeit für ein Unternehmen zu arbeiten. Das bedeutet: Für zwanzig Wochenstunden bist Du der Englisch-Verantwortliche im Unternehmen. Du unterrichtest Englisch, korrigierst Firmendokumente und übernimmst alles andere, was mit Englisch zu tun hat.
Vollzeitarbeit
Arbeitest Du als Vollzeit-Englischlehrer in einem Unternehmen, übernimmst Du dieselben Aufgaben wie eben beschrieben – nur mit doppelten Stunden. Du arbeitest dann 40 Wochenstunden als Englisch-Verantwortlicher im Unternehmen.
Präsentationen
Wenn Du an Sprachzentren arbeitest, bittet man Dich manchmal, sie zu Unternehmen zu begleiten, um dort Präsentationen oder Probelektionen auf Englisch zu halten. Als ich für ein Sprachzentrum in Pinklao arbeitete, nahm mich die Chefin überall in Bangkok und Chonburi mit, als der „seriös aussehende“ Englischlehrer.
Trotzdem waren das immer unterhaltsame Tage, an denen ich Teile Thailands sah, die ich sonst nie zu Gesicht bekommen hätte, und ein kostenloses Mittagessen bekam – meist in einem Restaurant am Fluss.
Englisch-Camps
Eine der letzten Arbeitsformen, die Du an Sprachzentren findest, sind Englisch-Camps. Dabei handelt es sich meist um zweitägige Intensivkurse, etwa in Krankenhäusern, wo grundlegende englische Konversationsfähigkeiten gefragt sind.
Englisch-Camps können aber auch richtig Spaß machen. Manche finden in Hua Hin oder Khao Yai statt. Dort unterrichtest Du mit Musik, Spielen und viel Spaß, während Du in Shorts und T-Shirt herumläufst.
Studierende
Grundsätzlich triffst Du an Sprachzentren auf zwei Arten von Studierenden: Kinder und Teenager, die zusätzliche Englischkurse wollen oder von ihren Eltern dazu verpflichtet werden; und Erwachsene, die Englisch lernen wollen oder müssen.
Kinder und Teenager
An Sprachzentren unterrichtete ich zwei Arten junger Lernender. Die erste Gruppe wurde von den Eltern zum Englischkurs gezwungen. Diese jungen Lernenden waren schwer zu motivieren. Oft saßen sie im Unterricht und spielten mit ihrem Smartphone, das ihnen vermutlich als Bestechung mitgegeben wurde, damit sie überhaupt zum Kurs kamen.
Die andere Art junger Lernender war motiviert. Sie kamen jedes Wochenende zum Unterricht, weil sie aus eigenem Antrieb dort sein wollten. Diese Studierenden zu unterrichten war immer eine Freude, weil sie mit Begeisterung bei den Übungen mitmachten.
Erwachsene
An Sprachzentren sind die meisten erwachsenen Studierenden motiviert. Sie haben den Kurs schließlich selbst bezahlt und wollen möglichst viel daraus mitnehmen. Aber es gibt auch einen kleinen Anteil unmotivierter erwachsener Studierender an Sprachzentren. Diese wurden meist vom eigenen Arbeitgeber zum Kurs geschickt.
In Unternehmen ist es fast fifty-fifty: Die Hälfte der erwachsenen Studierenden ist motiviert, Englisch zu lernen, die andere Hälfte nicht. Diese unmotivierten Studierenden machen zwar bei Übungen mit, aber man merkt ihnen an, dass sie lieber woanders wären.
Die meisten erwachsenen Studierenden belegen Englischkurse aus folgenden Gründen:
- ihr Job verlangt es
- sie wollen mit ihren Kindern Englisch sprechen, die ebenfalls die Sprache lernen
- sie wollen im Ausland reisen
- sie wollen ihre Chancen auf einen besseren Job verbessern, indem sie ihren TOEIC-Wert steigern
Aufgabenbereiche
Man könnte meinen, dass Englischunterricht Deine einzige Aufgabe als Englischlehrer wäre. Aber je nachdem, für welches Sprachzentrum oder Unternehmen Du arbeitest, kommt eine ganze Liste weiterer Aufgaben dazu.
Unterrichten
Englischunterricht ist natürlich die offensichtlichste Deiner Aufgaben. Welche Inhalte Du dabei vermittelst, hängt aber von den Bedürfnissen der Studierenden oder des Unternehmens ab. In drei Jahren habe ich festgestellt, dass diese Kurse am beliebtesten sind:
- Konversationsenglisch
- E-Mails schreiben
- Technisches Schreiben
- Business-Englisch
Konversationsenglisch
Das ist einer der häufigsten Kurse. Es geht darum, Alltagsenglisch zu üben: essen gehen, Reservierungen machen, sich mit Freunden unterhalten, reisen und so weiter. Diese Kurse konzentrieren sich aufs Sprechen, mit ein bisschen Schreiben und Lesen als Ergänzung.
Diese Stunden machen viel Spaß, und je nach Alter der Studierenden kannst Du bei den Themen richtig kreativ werden.
E-Mails schreiben
Das erklärt sich eigentlich von selbst. In diesen Kursen bringst Du Studierenden bei, E-Mails auf Englisch zu verfassen. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Lehrbücher Lernende dazu bringen wollen, einfache Sprache durch kompliziertere zu ersetzen – etwa assist statt help und require statt need.
Deshalb nutzte ich die Lehrbücher zum Thema E-Mail-Schreiben nur als groben Leitfaden. Da die thailändische Sprache größtenteils einsilbig ist, gilt: Je kürzer das englische Wort, desto besser – besonders bei Anfängern. Ich erklärte meinen Studierenden zwar die Bedeutung längerer Wörter, riet ihnen aber immer, die Wörter zu verwenden, mit denen sie sich am wohlsten fühlten.
Technisches Schreiben
Beim technischen Schreiben geht es um sehr spezifische Berufsfelder. Du bringst Ingenieuren vielleicht bei, wie man auf Englisch einen Bericht über eine defekte Fertigungsmaschine verfasst. Oder Du bringst Studierenden bei, über elektrische Probleme auf Englisch zu schreiben. Manchmal führst Du sie sogar durch logistische Abläufe. Da ich selbst aus einem handwerklichen Umfeld stamme, gehörten diese Kurse zu meinen liebsten.
Business-Englisch
Business-Englisch ähnelt dem technischen Schreiben, konzentriert sich aber auf ein bestimmtes Thema im Geschäftsfeld der Studierenden. Zusätzlich geht es auch ums Sprechen und Lesen im geschäftlichen Kontext. In diesen Kursen arbeitest Du vielleicht mit der Personalabteilung multinationaler Konzerne zusammen und bringst ihnen bei, Berichte zu verfassen oder am Telefon zu sprechen.
Prüfungen
Nach dem Unterricht bist Du auch dafür verantwortlich, das Gelernte zu prüfen. Ehrlich gesagt sind diese Tests eher ein Scherz. Lass mich das erklären.
Meistens will das Sprachzentrum, das Dich für ein Unternehmen engagiert hat, sicherstellen, dass dieses Unternehmen einen weiteren Vertrag abschließt. Fällst Du bei der Prüfung die Hälfte der Studierenden durch, wirft das ein schlechtes Licht auf das Sprachzentrum – selbst wenn die durchgefallenen Studierenden gar nichts mit dem Kurs zu tun haben wollten und nie mitgemacht haben.
Deshalb wird Dir das Sprachzentrum auf Umwegen zu verstehen geben, niemandem eine schlechte Note zu geben. Und tust Du es doch, ändern manche Sprachzentren einfach Deine Note, damit es so aussieht, als hätte sich der Studierende während des Kurses verbessert.
Einmal unterrichtete ich Englisch bei einer Speditionsfirma. Bevor ich den ersten Test schrieb, vertrauten sie mir demütig an, dass sie im Falle eines Durchfallens den Kurs selbst bezahlen müssten (der Kurs war ihre eigene Idee gewesen, und sie mussten mit einem Bestehen beweisen, dass er sich gelohnt hatte).
Diese Studierenden gehörten zu den besten, die ich je hatte. Sie alle waren gerne im Unterricht. Aber ein paar von ihnen taten sich trotzdem schwer mit einigen Konzepten und fielen durch die Prüfung. Ich konnte ihnen aber unmöglich guten Gewissens eine schlechte Note geben. Also berücksichtigte ich, wie sehr sie sich bemüht hatten, und ließ sie bestehen, damit sie nicht für den Kurs zahlen mussten.
Berichte schreiben
Nach jeder Prüfung am Ende eines 30-Stunden-Kurses musst Du einen kurzen Bericht über jeden Studierenden verfassen. Meist enthält der Bericht Noten, Stärken und Schwächen. Auch wenn Du solche Berichte nur alle paar Monate schreibst, lohnt es sich, Deine Schreibfähigkeiten dafür aufzufrischen.
Unterhalten
Man muss es sich so vorstellen: Niemand will nach einem langen Arbeitstag noch besonders spät fertig werden oder besonders früh anfangen, nur um zwei Stunden in einem langweiligen Englischkurs zu sitzen. Ich sah mich selbst immer als eine Art Unterbrecher des Firmenalltags. Ich unterrichtete nicht nur Englisch, ich schenkte meinen Studierenden zwei Stunden Spaß, um den Büroalltag aufzulockern.
Auch bei Erwachsenen muss der Unterricht locker und unterhaltsam bleiben. Thais lieben Spaß – oder sanuk. Ich brachte Musik mit in den Unterricht. Ich brachte Spiele mit. Ich tat vieles, das mir im Alltag unangenehm wäre. Am Ende hatten wir aber gemeinsam großartige Lacher und eine Verbindung, die so nie entstanden wäre, wenn ich der distanzierte, ernste Englischlehrer geblieben wäre.
Gehalt
Am Anfang bekam ich 350 Baht pro Stunde am Sprachzentrum selbst und 600 Baht pro Stunde bei Unternehmen. Nach ein paar Monaten konnte ich mein Gehalt neu verhandeln. Es stieg auf 450 Baht pro Stunde für Kurse am Sprachzentrum und 800 Baht pro Stunde für Unternehmensverträge. Bei Präsentationen für Sprachzentren verdiente ich 600 Baht pro Stunde.
Schauen wir uns genauer an, wie viel Du pro Vertrag verdienst und warum es wichtig ist, mehr als einen Vertrag zu haben.
Über drei Monate bringt Dir ein 30-Stunden-Vertrag an einem Sprachzentrum etwa 10.500 bis 13.500 Baht ein. Derselbe Vertrag bei einem Unternehmen bringt Dir etwa 18.000 bis 24.000 Baht. Rechnest Du das auf den Monat herunter, ist das nicht besonders viel Geld.
Von einem einzigen Vertrag lässt sich unmöglich leben. Deshalb musst Du Deine Verträge staffeln, damit Du an jedem Wochentag arbeitest. Montags und mittwochs unterrichtest Du vielleicht bei einem Unternehmen, dienstags und donnerstags bei einem anderen.
Bekommst Du an vier Tagen die Woche jeweils einen Vormittags-, Nachmittags- und Abendvertrag, bringt Dir das zwischen 31.500 und 40.500 Baht an Sprachzentren und zwischen 54.000 und 72.000 Baht bei Unternehmen im Monat ein.
Kommen noch ein paar Privatstunden dazu, für die Du problemlos 500 Baht pro Stunde verlangen kannst, hast Du eine ordentliche Summe zusammen. Aber Vorsicht: Privatunterricht gilt als illegal.
Ob das jemals auffliegt, steht auf einem anderen Blatt.
Arbeitsbedingungen
Ich habe bei bekannten Unternehmen in Thailand gearbeitet, wie etwa Office Mate, und bei weniger bekannten, wie der japanischen Schweißzubehörfirma Kobe. Und alles dazwischen.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, viele verschiedene Unternehmen in Thailand von innen gesehen zu haben, und weiß mittlerweile, was mich beim Englischunterricht dort erwartet – und was nicht.
Manchmal bekommst Du nur ein Whiteboard und ein paar Stifte – das war’s. Ein anderes Mal gibt es Projektor, Mikro und Lautsprecher (wobei ich Letzteren nie brauchte, da meine Stimme auch so trägt).
An Sprachzentren stehen Dir jede Menge Lehrmaterialien, Fernseher, Klassenräume, Spiele und mehr zur Verfügung. Um eigene Ausrüstung musst Du Dich hier keine Gedanken machen. Unterrichtest Du dagegen bei Unternehmen, findest Du hier eine Liste an Dingen, die sich in Deiner Unterrichtstasche lohnen.
Lautsprecher
Investiere in einen guten Lautsprecher. Er wird eines Deiner meistgenutzten Werkzeuge im Unterricht. Ob Videos, Songs, kurze Filmausschnitte oder Sound-Schnipsel – Dein Lautsprecher ist Dein bester Freund.
Stifte
Nicht jedes Unternehmen stellt Dir Stifte zur Verfügung. Und es wirkt professioneller, wenn Du eigene dabeihast. Halte eine Auswahl an Farben bereit. Aber egal was Du machst: Schreib niemals jemandes Namen mit rotem Stift an die Tafel. Das ist den Toten vorbehalten.
Adapter
Hat das Unternehmen, für das Du arbeitest, einen Projektor, brauchst Du eine Möglichkeit, ihn mit Deinem Smartphone, Tablet oder Laptop zu verbinden. Halte eine Auswahl an Kabeln und Adaptern bereit.
Laptop
Leg Dir einen Laptop zu. Ich habe es geliebt, Technologie im Unterricht einzusetzen: Videos, Filmausschnitte, was auch immer. Auch wenn ich schon ohne Laptop unterrichtet habe, war er mir immer lieber. Die meisten meiner Lektionen, Präsentationen, Videos und Musik lagen auf meinem Laptop.
Herausforderungen
Viele Leute haben diese romantische Vorstellung, nach Thailand zu kommen, Englisch zu unterrichten und irgendwie für ihre Selbstfindung belohnt zu werden. Ein zentraler Punkt dabei: Englischunterricht in Thailand ist ein Job. Du wirst engagiert, um eine Aufgabe zu erledigen. Schaffst Du das nicht, wirst Du durch jemanden ersetzt, der es kann.
Hier ein paar Herausforderungen, denen Du als Englischlehrer an Sprachzentren und Unternehmen in Thailand begegnen wirst.
Regelmäßige Arbeit finden
Wenn Du zum ersten Mal für ein Sprachzentrum arbeitest, unterrichtest Du vielleicht nur vier Wochenstunden – definitiv nicht genug, um davon zu leben. Aber je länger Du dabei bleibst, je öfter man Dein Gesicht sieht, je besser Du im Unterrichten wirst, desto mehr Arbeit bekommst Du.
Bis dahin dauert es allerdings. Mindestens ein Jahr. Bevor ich aufhörte, weitere Verträge anzunehmen, arbeitete ich sechs Stunden täglich (drei Verträge pro Tag), vier Tage die Woche. Dazu kamen zwei Kurse am Wochenende. Mein Zeitplan war komplett ausgereizt, und ich spürte die Folgen des Ausgebranntseins.
Studierenden fehlt manchmal die Motivation
Englischunterricht in Thailand ist eine komische Sache. Einerseits unterrichtest Du Erwachsene, die dem Englischlernen im späteren Leben erstaunlich offen gegenüberstehen. Ich habe oft überlegt, wie es wohl für meine früheren Kollegen aus dem Handwerk und mich gewesen wäre, hätten wir gezwungenermaßen im Büro gesessen und Thailändisch gelernt. Ich bin sicher, wir wären dem gegenüber sehr verschlossen gewesen.
Andererseits unterrichtest Du auch Erwachsene, die einfach nicht im Kurs sein wollen. Für sie ist es einfach eine Möglichkeit, vier Stunden die Woche der Arbeit zu entkommen. Sich zu verbessern interessiert sie schlicht nicht.
Sprachzentren schätzen Dich manchmal nicht
Es gibt Sprachzentren, die den Wert, den Du in den Unterricht bringst, einfach nicht respektieren. Am Anfang verbringst Du vielleicht Stunden damit, die perfekte Lektion zu planen. Du kaufst vielleicht sogar eigene Bücher, um daraus zu unterrichten. Du gibst den Studierenden vielleicht extra Zeit am Anfang oder Ende der Stunde.
Aber Sprachzentren sehen Dich nicht in Aktion und wissen oft nicht, wie viel Mühe Du in Deine Stunden steckst. Und manchmal wirst Du trotz guter Leistung für die besseren Jobs übergangen – zugunsten von Lehrern, die enger mit dem Personal befreundet sind.
Fahrzeit
Zum Glück hatte ich während meiner Unterrichtszeit ein Auto. So war es leichter, morgens von Punkt A nach Punkt B am Nachmittag und Punkt C am Abend zu kommen, als es ohne Auto gewesen wäre. (Das Auto war vermutlich auch der Grund, warum ich so viel Arbeit bekam.)
Aber manchmal lagen die Unternehmen, bei denen ich unterrichtete, eine bis anderthalb Stunden auseinander. Ich verbrachte viel Zeit im Auto. Immerhin konnte ich dabei meine Podcasts nachholen. Aber der Verschleiß an Auto und Körper (ich bin groß, und langes Sitzen macht meinem Rücken zu schaffen) forderte seinen Tribut.
Ressourcen
Wenn Du an Sprachzentren in Thailand Englisch unterrichtest, stellt Dir das Zentrum meist Lehrmaterial zur Verfügung. Das ist allerdings meist ziemlich generisch. Nutze die Bücher als Leitfaden und ergänze sie mit eigenen, spannenden Lektionen. Hier ein paar meiner liebsten ESL-Unterrichtsressourcen.
- Film English: Hilft Dir, Filme in den Unterricht einzubauen, mit fertigen Lektionen.
- Breaking News English: Deckt eine breite Themenpalette ab, mit Unterrichtsplänen, Audio und Spielen.
- Dave’s ESL Cafe: Bietet fertige Lektionen, Aufwärmübungen und unzählige Klassenaktivitäten.
Der Abschied
Wegen genau dieser Herausforderungen zog ich mich nach und nach vom Englischunterricht an Sprachzentren und Unternehmen in Thailand zurück. Ich hatte zwar eine großartige Zeit, schloss fürs Leben haltende Freundschaften und bin daran gewachsen, spürte aber immer mehr, wie ich im Unterricht ausbrannte.
Für die Zeit, die ich in meine Lektionen steckte, hatte ich das Gefühl, nicht genug zurückzubekommen. Also begann ich, mich nach anderer Arbeit umzusehen.
Aber wenn mich Leute fragen, ob sie das tun sollten, was ich getan habe – die bequeme Karriere aufgeben und nach Thailand ziehen, um Englisch zu unterrichten –, sage ich ihnen ohne Zögern: ja, unbedingt. Englischunterricht in Thailand hat mir eine breitere Sicht auf die Welt geschenkt und mir Erfahrungen ermöglicht, die ich nie gemacht hätte, wäre ich den ganzen Tag an einen Schreibtisch gefesselt gewesen.
Ich habe vorhin gesagt, dass Englischunterricht in erster Linie ein Job ist. Aber dabei lernt man tatsächlich auch etwas über sich selbst und andere Menschen.
Am Ende jedes Kurses hinterließ ich meinen Studierenden immer eine Botschaft. Nachdem ich jedem seine Endergebnisse mitgeteilt hatte und kurz bevor wir uns verabschiedeten, sagte ich ihnen Folgendes:
„Englisch ist weder die einfachste noch die beste Sprache der Welt. Aber es ist die Sprache des Geschäftslebens. Deshalb lohnt es sich, sie zu lernen. Für mich persönlich steht der Englischunterricht aber an zweiter Stelle. Wichtiger sind mir die Lacher, die wir geteilt haben, und die kulturellen Grenzen, die wir überschritten haben.“
Wenn Du also selbst kulturelle Grenzen überschreiten und mit Menschen lachen willst, die Dir am Ende gar nicht so fremd vorkommen, wie Du vielleicht denkst, dann komm nach Thailand und fang an, Englisch zu unterrichten.