Der vollständige Leitfaden von Thailand Starter Kit zum Geldtransfer nach Thailand – mit Wise, Remitly, Banküberweisung, SWIFT-Codes und der besten Methode für jede Situation.
Geld nach Thailand zu schicken kann eine knifflige Sache sein.
Zwischen internationalen Überweisungsgebühren und versteckten Kosten im Wechselkurs gibt es einige Hürden, die Du überwinden musst.
Neben dem klassischen Bankweg stehen Dir weitere Optionen zur Verfügung, mit denen Du mehr Thai Baht für Dein Geld bekommst.
Jede hat ihre eigenen Vorteile – von niedrigeren Gebühren bis hin zu einfacheren Zahlungsabwicklungen.
Am Ende dieses Leitfadens weißt Du, wie Du Geld aus Deinem Heimatland nach Thailand überweisen kannst und dabei die besten Wechselkurse bekommst und die höchsten Transfergebühren vermeidest.
Contents
- Das Wichtigste im Überblick
- Was Du vor dem Geldtransfer nach Thailand wissen solltest
- Aktuelle Wechselkurse für Thailand
- Voraussetzungen für eine Geldüberweisung nach Thailand
- Möglichkeiten, Geld nach Thailand zu senden
- Wie lange dauert eine Geldüberweisung nach Thailand?
- Was ist der schnellste Weg, Geld nach Thailand zu schicken?
- Was kostet eine Geldüberweisung nach Thailand?
- SWIFT-Codes der beliebtesten Banken in Thailand
- Die beste Methode nach Situation
Das Wichtigste im Überblick
- Die drei wichtigsten Faktoren beim Geldtransfer nach Thailand sind: Überweisungsgebühren, Wechselkurse und Überweisungsgeschwindigkeit.
- Wise ist in der Regel die günstigste Option für Überweisungen unter 8.500 € (ca. US$10.000) nach Thailand. Für Beträge über 17.000 € (ca. US$20.000) kann eine Banküberweisung günstiger sein.
- Da sich Überweisungsgebühren und Wechselkurse häufig ändern, lohnt es sich, ein Wise-Konto zu eröffnen, um niedrige Gebühren und gute Wechselkurse bei einem der vertrauenswürdigsten Geldtransferdienstleister zu sichern.
Was Du vor dem Geldtransfer nach Thailand wissen solltest
Beim Geldtransfer nach Thailand solltest Du folgende Punkte im Auge behalten:
- Überweisungsgebühren
- Wechselkurse
- Überweisungsgeschwindigkeit
Überweisungsgebühren
Egal welche Methode Du für den Geldtransfer nach Thailand wählst – Überweisungsgebühren lassen sich nicht vermeiden. Sie fallen in drei Formen an:
- Festbetragsgebühren
- Prozentuale Gebühren
- Kombinationsgebühren
Diese Gebühren werden von den Banken festgelegt, über die Du Geld überweist.
Festbetragsgebühren
Festbetragsgebühren sind vorteilhaft, wenn Du größere Summen nach Thailand überweisen möchtest – für kleine Beträge sind sie weniger geeignet. Unabhängig davon, wie viel Du sendest, zahlst Du immer dieselbe Gebühr. Das ist wahrscheinlich der auffälligste Kostenpunkt, den Du bemerken wirst (obwohl er in der Regel nicht der größte ist, wie wir gleich sehen werden). Viele Banken nutzen dieses Modell.
Prozentuale Gebühren
Manche Überweisungsgebühren richten sich nach einem Prozentsatz des überwiesenen Betrags. Das passiert zum Beispiel, wenn Du in Thailand mit Deiner Kreditkarte aus dem Heimatland zahlst.
Kombinationsgebühren
Manchmal fallen beide Arten an: eine kleine Festbetragsgebühr plus eine hohe prozentuale Gebühr. Welche Übertragungsmethode Du wählst, sollte zum Überweisungsbetrag passen – sonst zahlst Du bei kleinen Beträgen unverhältnismäßig viel.

Wechselkurse
Der größte Teil der internationalen Überweisungsgebühren steckt in den versteckten Wechselkursen.
Über die Gebühren Deiner Bank, PayPal oder anderer Anbieter hinaus kann noch eine weitere Gebühr von bis zu 4 Prozent oder mehr des Überweisungsbetrags im Wechselkurs versteckt sein.
Manche Anbieter nennen es Hedging-Gebühr (z. B. im Kleingedruckten von Kreditkarten und PayPal), andere erwähnen es gar nicht. Wie der Treibstoffzuschlag bei Fluggesellschaften ist es einfach ein Kostenpunkt, den Du am Ende trägst.
Selbst Dienste, die behaupten, keine gesonderten Gebühren zu erheben, verstecken oft einen Aufschlag im Wechselkurs.
Dieser Unterschied kann größer sein als jede Überweisungsgebühr, die auf Deiner Quittung oder im Angebot ausgewiesen ist.
Fallbeispiel Wechselkurs: Britische Pfund nach Thailand via Kasikorn Bank
Wenn Du Britische Pfund nach Thailand überweist, behält die Kasikorn Bank rund 3,4 Prozent des gesamten Überweisungsbetrags in Form einer Wechselkursspanne ein – zusätzlich zu etwaigen Festbetragsgebühren.
Diese Wechselkursgebühr taucht außerhalb des Kleingedruckten kaum auf, summiert sich aber bei größeren Beträgen schnell.
Bei einer Überweisung von THB 100.000 sind das bis zu THB 3.400 an versteckten Gebühren. Bei einem Eigentumskauf für THB 2.000.000 verschwinden auf einen Schlag THB 68.000 allein in Überweisungsgebühren – ein stolzer Preis für etwas, auf das Deine Bank Dich in der Regel gar nicht hinweist.
Nutzt Du hingegen einen Online-Geldtransferanbieter wie Wise, zahlst Du eine transparente Gebühr – je nach Währung in der Regel 0,5 bis 2 Prozent – ohne versteckten Wechselkursaufschlag.
Überweisungsgeschwindigkeit
Die Überweisungsgeschwindigkeit von Deinem Heimatland nach Thailand kann von wenigen Sekunden bis zu einigen Tagen reichen – je nachdem, ob Du bereits ein Konto bei einem Geldtransferservice eingerichtet hast.
- Eine internationale Standardbanküberweisung dauert etwa zwei bis drei Werktage.
- Ein Geldtransferservice wie Wise oder Remitly kann dagegen nahezu sofort abwickeln.
Einen Scheck aus Amerika in Thailand einzulösen kann bis zu sechs Wochen dauern.
Währung
Manche ausländischen Banken schneiden sich bis zu 4 Prozent des gesamten Überweisungsbetrags ab, wenn Du die Währungsumrechnung von Deiner Heimatwährung in Thai Baht ihnen überlässt.
Die Lösung ist einfach: Lass sie das nicht tun. Bitte Deine Bank, den Betrag in Deiner Heimatwährung zu senden, und stelle sicher, dass das Geld auf einem Konto der Bangkok Bank eingeht – diese bietet bei eingehenden Überweisungen in der Regel die besten Umrechnungskurse.
Bei Beträgen unter THB 400.000 bist Du mit einem Online-Geldtransferservice besser bedient, da die Bangkok Bank eine Eingangsgebühr erhebt, die den Kursvorteil bei kleineren Summen wieder aufhebt.
Bei sehr großen Transaktionen gleicht der etwas bessere Wechselkurs der Bangkok Bank diese Festgebühr wieder aus.
Aktuelle Wechselkurse für Thailand
Auch wenn jeder Geldtransferanbieter den aktuellen Wechselkurs für Thai Baht anzeigt, bedeutet das nicht, dass es der beste verfügbare Kurs ist. Schau auf XE.com nach dem Mittelkurs für Thai Baht und vergleiche ihn mit dem Kurs Deines Transferanbieters.
Bedenke, dass es sich dabei um Mittelkurse handelt – Du wirst nie exakt diesen Kurs bekommen. Das Ziel ist, so nah wie möglich heranzukommen.
Voraussetzungen für eine Geldüberweisung nach Thailand
Um Geld nach Thailand zu überweisen, benötigst Du eine sendende Bank und ein thailändisches Bankkonto als Empfängerkonto. Wenn Du den Online-Weg gehst, musst Du Dich außerdem bei einem Geldtransferservice wie Wise registrieren – dafür gibst Du Deine persönlichen Daten an und legst einen Identitätsnachweis wie einen Reisepass vor.
Auf der Empfängerseite der Überweisung benötigst Du:
- Name des Empfängers
- Bank des Empfängers
- Kontonummer des Empfängers
- SWIFT-Code
Möglichkeiten, Geld nach Thailand zu senden
Hier sind die beliebtesten Methoden, um Geld nach Thailand zu senden – damit Du die beste Option für Deine Situation wählen kannst.
Bargeld in Thailand wechseln
Vorteile:
- Beste verfügbare Wechselkurse
- Keine Überweisungsgebühren oder Bearbeitungsverzögerungen
- Kein Konto erforderlich
Nachteile:
- Riskant, große Bargeldmengen mit sich zu führen
- Ohne Zollanmeldung auf 17.000 € (ca. US$20.000) begrenzt
- Die Schlange beim Geldwechseln kann manchmal sehr lang sein
Bargeld in Thailand zu wechseln bietet die besten Wechselkurse, und Du kannst bis zu 17.000 € (ca. US$20.000) ohne Zollanmeldung ins Land bringen.
Wenn Du die Kioske am Flughafen meidest und stattdessen bei SuperRich wechselst, bekommst Du die besten Kurse, die in Thailand verfügbar sind.
Im Vergleich zur Banküberweisung spart Dir der Bargeldweg etwa 68 € (ca. US$80) für je 17.000 € (ca. US$20.000), die Du mitbringst. Die meisten Menschen – ich eingeschlossen – würden nicht so viel Bargeld mit sich herumtragen, nur um 68 € zu sparen. Daher ist ein Online-Service die nächstbeste Option.
Weiterlesen: Thai Baht: So bekommst Du den absolut besten Wechselkurs
Online-Geldtransferservices
Wer bei den Gebühren am meisten sparen und sein Geld schnell überweisen möchte, greift am besten auf einen Online-Geldtransferservice zurück. Diese Services sind seit meiner ersten Version dieses Leitfadens erheblich gewachsen und sind heute für die meisten Expats die erste Wahl.
Zum Einstieg eröffnest Du ein Konto beim Anbieter und verifizierst Deine Identität per Reisepass oder Ausweis. Der gesamte Vorgang dauert in der Regel drei bis fünf Werktage.
Außerdem benötigst Du ein Bankkonto in Thailand, auf das das Geld eingehen kann.
Schauen wir uns zwei beliebte Online-Geldtransferservices an: Wise und Remitly.
Wise
Vorteile:
- Transparente Gebühren ohne versteckte Kosten
- Mittelkurs beim Wechselkurs
- Schnelle Überweisungen, oft noch am selben Tag
- PromptPay-Unterstützung kommt 2026
Nachteile:
- Gebühren variieren je nach Währung und können bis zu 2 Prozent betragen
- Eingegangene Fremdwährungen werden ab Mai 2026 automatisch in Thai Baht umgerechnet
- Regelmäßige Identitätsverifizierung erforderlich
- Maximaler Überweisungsbetrag von THB 2.000.000
Mit Wise kannst Du Geld nach Thailand überweisen, ohne versteckte Gebühren befürchten zu müssen. Was Du vorab siehst, ist das, was Du zahlst. Wise ist wohl der bekannteste dieser Anbieter.

Wise berechnet 0,5 bis 2 Prozent des Überweisungsbetrags, je nach Ausgangswährung.
Das macht es zu einer starken Option für Überweisungen unter 1.700 € (ca. US$2.000), bei denen eine klassische Banküberweisung teurer wäre.
Zum Beispiel überwies einer meiner Mitarbeiter ca. 1.365 € (ca. US$1.605,95) nach Thailand über Wise. Er zahlte ca. 15 € (ca. US$18) an Überweisungsgebühren und bekam den Mittelkurs.
Bei einem Wechselkurs von damals rund 33 Baht pro Dollar erhielt er THB 52.402,35 auf sein thailändisches Bankkonto.
Hinweis für 2026: Wise-Konten in Thailand werden ab Mai 2026 unter die Regulierung der Bank of Thailand gestellt. Die Änderungen bringen nützliche neue Funktionen (darunter PromptPay-Zahlungen, Kartenlieferung nach Thailand und die Möglichkeit, Thai Baht ins Ausland zu senden), bedeuten aber auch, dass eingehende Fremdwährungen automatisch in Thai Baht umgerechnet werden. Wer mehrere Währungen hält, sollte überdenken, wie er Umrechnungen künftig handhabt. Den vollständigen Überblick über die Wise-Änderungen in Thailand gibt es hier.
Weiterlesen: Ist Wise der beste Weg, Geld nach Thailand zu schicken?
Remitly
Vorteile:
- Die erste Überweisungsgebühr entfällt
- Bargeldabholung ist praktisch, wenn Du noch kein Konto in Thailand hast
- Express-Option liefert in Minuten
Nachteile:
- Kurse sind generell schlechter als bei Wise
- Economy-Überweisungen können drei bis fünf Werktage dauern
- Bei der Bargeldabholung können zusätzliche Bankgebühren anfallen
Remitly ist ein Geldtransferservice mit zwei Möglichkeiten, Geld nach Thailand zu senden: Banküberweisung oder Bargeldabholung.

Wenn Du Remitly nutzt, um bis zu 850 € (ca. US$1.000) auf ein thailändisches Bankkonto zu überweisen, gibt es zwei Kostenfaktoren:
- Überweisungsgebühren
- Wechselkursgebühren
Remitly bietet zwei Überweisungsoptionen: Express und Economy.
Die Express-Option liefert in Minuten mit Überweisungsgebühren von bis zu 11 € (ca. US$12,99). Die Economy-Option kostet maximal ca. 3,40 € (ca. US$3,99), kann aber drei bis fünf Werktage dauern.
Auch Remitly berechnet einen Wechselkursaufschlag, der nicht gesondert ausgewiesen wird.
Trotzdem ist es eine solide Option, besonders für erste Überweisungen, da die erste Gebühr erlassen wird.
Du kannst Remitly auch nutzen, um eine Bargeldabholung bei einer der folgenden Banken in Thailand zu beauftragen:
- Siam Commercial Bank
- Krung Thai Bank
Beachte, dass diese Banken für die Abholung eine zusätzliche Gebühr von rund 0,25 Prozent Deines Überweisungsbetrags erheben können.
Weitere Optionen
Wise und Remitly sind nicht die einzigen Online-Geldtransferanbieter. Als Alternative lohnt sich zum Beispiel ein Blick auf unsere Bewertung von WorldRemit. Die meisten dieser Dienste funktionieren nach demselben Prinzip: registrieren, Identität verifizieren, Überweisung einleiten.
Es kommen immer wieder neue Anbieter auf den Markt, aber bisher habe ich keinen entdeckt, der einen Wechsel wirklich rechtfertigen würde. Nichts spricht jedoch dagegen, bei mehreren Anbietern ein Konto zu eröffnen, Angebote zu vergleichen und den günstigsten zu nutzen.
Internationale Banküberweisungen
Vorteile:
- Akzeptiert für offizielle Zwecke wie Einkommensnachweise für Visa oder Immobilienkäufe
- Kurse können bei großen Überweisungen wettbewerbsfähig sein
- Keine Überweisungslimits für hohe Beträge
- Funktioniert mit jedem Konto bei einer thailändischen Bank
Nachteile:
- Kosten verteilen sich auf mehrere Parteien und sind vorab schwer zu berechnen
- Gebühren können 4 Prozent oder mehr des Überweisungsbetrags erreichen
- Langsamere Bearbeitungszeiten im Vergleich zu Online-Services
- Bei kleinen Beträgen ungünstige Konditionen
Eine internationale Banküberweisung ist oft das Erste, woran die meisten beim Geldtransfer nach Thailand denken. Ohne Vorbereitung kann sie Dich jedoch bis zu 4 Prozent oder mehr des Überweisungsbetrags kosten – ohne dass Dich jemand darauf hinweist. Und das zusätzlich zu den angegebenen Gebühren.
Überweisungsgebühren fallen bei folgenden Parteien an:
- Sendende Bank: Das ist die Bank, von der Du das Geld sendest – in der Regel in Deinem Heimatland. Jede sendende Bank hat ihre eigene Gebührenstruktur. Überweisungsgebühren lassen sich meist leicht finden. Wenn Du möchtest, dass Deine sendende Bank die Währungsumrechnung übernimmt, vergleiche deren Wechselkurs vorher mit dem Mittelkurs auf XE.com.
- Empfangende Bank: Das ist die Bank, die das Geld in Thailand empfängt. Die Bangkok Bank berechnet zum Beispiel:
- Eine Eingangsgebühr von 0,25 % des Überweisungsbetrags (mindestens THB 200, maximal THB 500)
- Eine Kabelgebühr von rund THB 200
- Eine Wechselkursgebühr von rund 0,5 %
Grundsätzlich haben Banküberweisungen höhere Gebühren und längere Bearbeitungszeiten als Online-Services. Sofern kein besonderer Grund vorliegt, sind sie meist nicht die beste Wahl. Typische Gründe, die eine Banküberweisung trotzdem sinnvoll machen:
- Einen Nachweis über eine Auslandsüberweisung für den Kauf einer Eigentumswohnung erbringen
- Einkommenstransferanforderungen für bestimmte Visa erfüllen, z. B. das Thailand-Rentenvisum
- Mehr als THB 2.000.000 in einer einzigen Überweisung senden
Gut zu wissen: Die Gebühren für internationale Banküberweisungen lassen sich schwieriger berechnen als erwartet. Anders als Online-Services kommunizieren Banken diese Kosten selten klar auf ihren Websites. Du musst sowohl Überweisungsgebühren als auch Wechselkursspannen Deiner sendenden und Deiner empfangenden Bank genau prüfen.
Western Union
Vorteile:
- An über 5.000 Standorten in Thailand verfügbar
- Bei Bedarf Bargeldlieferung noch am selben Tag
- Kein Konto bei einer Thaibank erforderlich
Nachteile:
- Eine der teuersten Optionen mit Wechselkursaufschlägen von bis zu 7,5 Prozent
- Festgebühren von 8,50 € bis 42,50 € (ca. US$10 bis US$50) zusätzlich zum Wechselkursaufschlag
- Begrenzte Öffnungszeiten an den Abholstandorten
Western Union ist einer der bekanntesten Sofortüberweisungsservices. Prinzipiell kannst Du damit innerhalb von Minuten Bargeld für jede Person weltweit bereitstellen. Das hat aber seinen Preis – und ein Teil davon ist auf der Website direkt ersichtlich.
Je nach Herkunftsland liegen die Festgebühren zwischen 8,50 € und 42,50 € (ca. US$10 bis US$50).
Die eigentlichen Kosten stecken im Wechselkurs. Bei Nicht-Sofort-Überweisungen über Banken beginnt der Aufschlag bei etwa 4 Prozent. Für Sofortüberweisungen zahlst Du rund 7,5 Prozent des Überweisungsbetrags.
Wenn Du das Geld noch am selben Tag brauchst, kann Western Union es an einem der über 5.000 Standorte in Thailand bereitstellen – allerdings mit eingeschränkten Öffnungszeiten.
PayPal
**Seit Oktober 2022 können Expats in Thailand keine neuen PayPal-Konten mehr eröffnen, da das Thailand-Büro des Unternehmens nun einen thailändischen Personalausweis für die Kontoverifizierung verlangt. Außerdem lässt sich über PayPal kein Geld mehr nach Thailand senden. Weitere Informationen gibt es in diesem Artikel.**
Wie lange dauert eine Geldüberweisung nach Thailand?
Nutzt Du einen Online-Service wie Wise, geht das Geld in der Regel fast sofort ein – vorausgesetzt, Du hast bereits ein Konto mit hinterlegten Bankdaten auf beiden Seiten eingerichtet.
Für Wise-Erstnutzer kann die Genehmigung und der erste Transfer einige Stunden oder Tage in Anspruch nehmen.
Bei einer klassischen Banküberweisung kann es mehrere Tage dauern, je nachdem, wie viele Banken beteiligt sind. Manchmal ist eine dritte oder vierte Korrespondenzbank in der Kette, besonders wenn die sendende oder empfangende Bank nicht für internationale Überweisungen bekannt ist.
Was ist der schnellste Weg, Geld nach Thailand zu schicken?
Egal aus welchem Land Du kommst – für die schnellste Geldüberweisung nach Thailand nutze einen dieser Online-Services:
Sobald Du ein Konto hast, erhältst Du Dein Geld in den meisten Fällen innerhalb von Minuten.
Was kostet eine Geldüberweisung nach Thailand?
Die Kosten hängen vom gewählten Service und dem Überweisungsbetrag ab. Rechne im Schnitt mit etwa 8,50 € bis 17 € (ca. US$10 bis US$20) pro 850 € (ca. US$1.000), die Du nach Thailand überweist.
SWIFT-Codes der beliebtesten Banken in Thailand
Für eine internationale Banküberweisung benötigst Du den SWIFT-Code der empfangenden Bank. Hier sind die SWIFT-Codes der beliebtesten Banken in Thailand – für den Fall, dass Dein Sender danach fragt.
| Bank | SWIFT-Code |
|---|---|
| Bangkok Bank | BKKBTHBK |
| Kasikorn Bank (KBank) | KASITHBK |
| Krung Thai Bank | KRTHTHBK |
| SCB (Siam Commercial Bank) | SICOTHBK |
| Bank of Ayudhya (Krungsri) | AYUDTHBK |
| TMBThanachart Bank (TTB) | TMBKTHBK |
| Government Savings Bank | GSBATHBK |
| CIMB Thai | UBOBTHBK |
| UOB Thailand | UOVBTHBK |
| Citibank Thailand | CITITHBX |
Die beste Methode nach Situation
Die beste Methode hängt davon ab, wofür Du das Geld benötigst. Hier sind unsere Empfehlungen für die häufigsten Situationen.
Alltag
Für alltägliche Ausgaben ist ein Online-Geldtransferservice die richtige Wahl. Unser gesamtes Thailand-Team nutzt einen – die meisten schon seit Jahren mit Wise, ohne Beschwerden, abgesehen von gelegentlicher Identitätsverifizierung. Schnell, transparent und die Gebühren sind von Anfang an klar.
Rente
Ein Online-Transferservice funktioniert auch gut für Rentenzahlungen – es kommt aber darauf an, wie Deine Rente ausgezahlt wird. Manche Rentenanbieter zahlen nur per Banküberweisung aus, sodass Du möglicherweise keine Wahl hast.
Erkundige Dich zuerst bei Deinem Rentenanbieter, bevor Du irgendetwas einrichtest.
Immobilienkauf
Wenn Du in Thailand eine Eigentumswohnung oder Immobilie kaufst, ist eine Banküberweisung über eine Thaibank die unkomplizierteste Lösung. Wir empfehlen dafür in der Regel die Bangkok Bank.
Dafür sprechen vor allem zwei Punkte.
- Erstens können die Wechselkurse bei großen Überweisungen tatsächlich wettbewerbsfähiger sein als bei Online-Services.
- Zweitens – und das ist entscheidend – erhältst Du ein offizielles Devisentransaktionsformular (Foreign Exchange Transaction, FET), das Du als Nachweis benötigst, dass die Mittel aus dem Ausland stammen. Dieses Dokument ist für ausländische Staatsangehörige beim Immobilienkauf in Thailand gesetzlich vorgeschrieben.
Visumsanforderungen
Für bestimmte Visumskategorien wie das Thailand-Rentenvisum musst Du nachweisen, dass Deine Mittel aus dem Ausland überwiesen wurden. Eine direkte Banküberweisung ist in der Regel der unkomplizierteste Weg, diese Anforderung zu erfüllen.
Manche Expats nutzen dafür auch Online-Services, müssen vom Anbieter aber möglicherweise zusätzliche Dokumente anfordern, was nicht immer einfach ist. Im Zweifelsfall ist eine Banküberweisung die sicherere Wahl.