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Die eigene Bankkarte in Thailand am Geldautomaten zu benutzen, läuft genauso ab wie zu Hause.
Allerdings solltest Du ein paar Gebühren im Hinterkopf behalten, die im Heimatland meist nicht anfallen, etwa internationale Abhebungsgebühren und überhöhte Wechselkursaufschläge.
Dieser Guide zu Geldautomaten in Thailand zeigt, welche Karten im Land akzeptiert werden, wo man Geldautomaten findet und wie man sie benutzt, und wie sich die Gebühren möglichst gering halten lassen. Wer außerdem Hilfe rund um die thailändische ATM-Karte braucht, findet dazu weiter unten einen eigenen Abschnitt.
Los geht’s.
Contents
- Das Wichtigste in Kürze
- Welche ATM-Karten werden in Thailand akzeptiert?
- Welche Geldautomaten kannst Du nutzen?
- So hebst Du Geld an einem Geldautomaten in Thailand ab
- Geldautomatengebühren
- Die besten Karten und Konten, um ATM-Gebühren in Thailand zu senken
- Abhebungslimits
- Wie viel du an einem thailändischen Geldautomaten pro Transaktion abheben kannst
- Wo Du Geldautomaten in Thailand findest
- Thailändische ATM-Karten
- Was passiert, wenn der Geldautomat die Karte einzieht?
- Geld abheben ohne ATM-Karte
- Häufig gestellte Fragen
- Ist es günstiger, einmal einen größeren Betrag abzuheben, oder lieber öfter kleinere Summen abzuheben?
- Kann ich in Thailand komplett gebührenfrei Geld abheben?
- Was, wenn der Automat mir nur anbietet, in meiner Heimatwährung abzurechnen, statt in Baht?
- Warum stimmt die auf dem Automaten angezeigte Gebühr nicht immer mit 220 Baht überein?
- Nächste Schritte
Das Wichtigste in Kürze
- An thailändischen Geldautomaten funktionieren die meisten großen Kartennetzwerke, darunter Visa, Mastercard, American Express und UnionPay. Karten des Global Alliance-Verbunds werden nicht akzeptiert.
- Abhebungen mit einer ausländischen Karte kosten an den meisten Automaten THB220 pro Transaktion. AEON-Automaten verlangen nur THB150 und stehen bei Makro, Big C und Lotus’s. Kreditkarten sollte man am Geldautomaten meiden, da hier 2-5% Gebühr anfallen.
- Wähle immer die lokale Währung (Thai Baht) und nicht Deine Heimatwährung. Wer die Heimatwährung auswählt, löst die sogenannte Dynamic Currency Conversion aus, die einen schlechteren Kurs und zusätzliche Gebühren mit sich bringt.
- Anders als in vielen westlichen Ländern geben thailändische Automaten die Karte erst nach Abschluss der Transaktion zurück, nicht davor. Warte am Automaten, bis Du Deine Karte in der Hand hast, sonst wird sie eingezogen.
- In Städten findet man Geldautomaten problemlos bei 7-Elevens, in Einkaufszentren, an Tankstellen und auf Flughäfen, in ländlichen Gebieten wird es schwieriger. Hebe genug Bargeld ab, bevor es in entlegenere Gegenden geht.
- Ein thailändisches Bankkonto spart die meisten Geldautomatengebühren und Wechselkurskosten, was sich bei einem längeren Aufenthalt deutlich summiert.
Welche ATM-Karten werden in Thailand akzeptiert?
An Geldautomaten in Thailand lassen sich verschiedenste Karten nutzen, solange das Logo der Karte irgendwo am Automaten zu sehen ist.
Folgende Karten werden an den meisten Geldautomaten in Thailand akzeptiert.
- American Express
- Visa
- Cirrus
- Union Pay
- MasterCard
- JCB
- Maestro
- ATM Pool
- Plus
- AEON
- MEPS
- UMAY+
Wer eine Global Alliance-Karte besitzt, hat Pech gehabt: Sie wird an thailändischen Geldautomaten nicht akzeptiert.
Es kann trotzdem vorkommen, dass eine der oben genannten Karten Probleme macht. Manchmal wird eine ausländische ATM-Karte wegen eines vorübergehenden technischen Fehlers vom Automaten abgelehnt.
Da es im Land aber eine große Auswahl an Geldautomaten gibt, ist das kein großes Problem. Einfach merken, diesen einen Automaten zu meiden, und zum nächsten weitergehen.
Welche Geldautomaten kannst Du nutzen?
Geldautomaten im Land zu finden, ist einfach. Auf 100.000 Einwohner kommen in Thailand tatsächlich 115 Geldautomaten.
Kurz gesagt: In jedem Teil Thailands gibt es Geldautomaten. Meist stehen sie direkt vor Convenience-Stores.
Expats und Einheimische unterscheiden sie meist anhand der Farbe. Grün steht zum Beispiel für die Kasikorn Bank, Blau für die Bangkok Bank, Lila für SCB, Hellblau für TTB, Pink für GSB, und so weiter.
Tipp: Mit einer ATM-Karte aus dem Heimatland kannst Du jeden Geldautomaten jeder Bank in Thailand nutzen, solange er Deine Karte akzeptiert. Das lässt sich, wie oben erwähnt, am Logo der Karte auf dem Automaten erkennen.
So hebst Du Geld an einem Geldautomaten in Thailand ab
Einen Geldautomaten in Thailand zu nutzen, läuft fast wie im Heimatland ab, nur mit ein paar kleinen Unterschieden.
Der größte Unterschied betrifft den Moment, in dem die Karte zurückgegeben wird. In Thailand bekommst Du Deine ATM-Karte nach der Transaktion zurück. In Ländern wie den USA ist es umgekehrt: Dort wird die Karte vor der Transaktion zurückgegeben, direkt nachdem die PIN eingegeben wurde.
Bei einem Geldautomaten in Thailand gilt daher: Unbedingt bis zum Schluss auf die Karte warten. Nicht einfach weggehen, weil man denkt, die Karte sei schon nach der PIN-Eingabe eingesteckt worden – wer sie am Ende nicht abholt, riskiert, dass der Automat sie einzieht.
Damit sind hier die Schritte, um einen Geldautomaten in Thailand zu benutzen.
- Karte in den Automaten stecken und PIN eingeben.
- Auf Sprache tippen und die gewünschte Sprache auswählen.
- Entscheiden, ob die lokale Währung oder die Heimatwährung* verwendet werden soll.
- Zwischen Abhebung vom Sparkonto oder vom Girokonto wählen.
- Betrag eingeben, Bargeld entnehmen und den Kontoauszug entnehmen (falls gewünscht).
- Transaktion abschließen und die Karte entnehmen, bevor man vom Automaten weggeht.
Tipp: *Am besten wählst Du nicht die Heimatwährung aus. Sonst landest Du bei der sogenannten Dynamic Currency Conversion (DCC). Dabei rechnet ein Drittanbieter den Wechselkurs Deines Standorts in Thailand in die Währung des Landes um, in dem die Karte ausgestellt wurde, und verlangt dafür eine Gebühr.
Geldautomatengebühren
Bei einer Abhebung am Geldautomaten können Abhebungsgebühren und Wechselkursgebühren anfallen.
Abhebungsgebühren
Mit einem ausländischen Bankkonto zahlst Du eine feste Gebühr von 220 Baht pro Abhebung, unabhängig vom abgehobenen Betrag.
Die Abhebungsgebühr kann je nach Bank unterschiedlich ausfallen. TD Bank und Charles Schwab erstatten jedoch sämtliche internationale Geldautomatengebühren.
AEON verlangt für ausländische ATM-Karten eine Abhebungsgebühr von 150 Baht, die Automaten finden sich bei Makro, Big C, Lotus’s und MaxValu. Außerhalb dieser Standorte sind sie eher schwer zu finden.
Kreditkarten — auch thailändische Kreditkarten — sollten am Geldautomaten möglichst vermieden werden. Hier wird eine Abhebungsgebühr von 2 bis 5 Prozent fällig.
Wechselkursgebühren
Wichtig: Bei einer Abhebung an einem Geldautomaten in Thailand immer die lokale Währung auswählen.
Der von den Banken verwendete Kurs heißt Mid-Market-Rate und liegt genau zwischen dem, was Käufer und Verkäufer der jeweiligen Währung an einem bestimmten Tag verlangen.
Der Wechselkurs wird auch direkt angezeigt, bevor die Abhebung bestätigt wird (oder eben nicht). Thailändische Banken verlangen dabei in der Regel 1 Prozent Aufschlag auf den Wechselkurs.
Vor der Abhebung lohnt es sich also, Wechselkurs und Aufschlag zu berechnen, um den tatsächlichen Betrag in der eigenen Währung abzuschätzen.
Mehr dazu findest Du in unserem Guide zu den besten Wechselkursen in Thailand.
Die besten Karten und Konten, um ATM-Gebühren in Thailand zu senken
Neben der Wahl von AEON statt eines normalen Bankautomaten kann auch die Karte, die du dabeihast, einen großen Unterschied machen, wie viel von deinem Geld den Weg zum Geldautomaten übersteht.
Multiwährungs-Reisekarten wie Wise und Revolut geben dir ein monatliches Freikontingent für gebührenfreie Abhebungen auf ihrer Seite der Transaktion. Überschreitest du dieses Kontingent, berechnen sie einen kleinen Prozentsatz zusätzlich. So oder so gilt die Gebühr von 150 bis 220 Baht, die die thailändische Bank berechnet, der der Automat gehört (siehe oben), weiterhin, denn diese Gebühr kommt vom Automaten selbst, nicht von deinem Kartenanbieter.
Wenn du vorhast, dich für Bargeld vor Ort auf eine Wise-Karte zu verlassen, solltest du dir zuerst das Timing ansehen. Wise-Karten, die mit einem in Thailand registrierten Konto verknüpft sind, werden im Jahr 2026 auf eine neue Lizenz der Bank of Thailand umgestellt, und die Ersatzkarte funktioniert dann nicht mehr an thailändischen Geldautomaten, sobald diese Änderung dein Konto erreicht. Ein Wise-Konto, das noch auf dein Heimatland registriert ist, ist davon nicht betroffen. Mehr zum Zeitplan findest du in unserem Ratgeber zu den Wise-Änderungen in Thailand und in unserem Wise-Test.
Ein paar Wege, um die Gebühren niedrig zu halten, egal welche Karte du dabeihast.
- Seltener abheben. Die Gebühr an thailändischen Geldautomaten ist ein fester Betrag pro Transaktion, daher kommt es insgesamt günstiger, alle ein bis zwei Wochen einen größeren Betrag abzuheben, statt mehrmals kleine Summen.
- Wo möglich mit Karte zahlen. Die meisten Hotels, Restaurants und Geschäfte in Städten und Touristengebieten akzeptieren direkte Kartenzahlung, sodass du nicht für jeden Einkauf Bargeld brauchst.
- Die Gebühr deiner eigenen Hausbank prüfen. Manche Hausbanken berechnen zusätzlich zur thailändischen ATM-Gebühr noch eine eigene Gebühr von 1 bis 3 Prozent, daher lohnt es sich, vor der Reise die Gebührentabelle deiner Bank zu prüfen.
Abhebungslimits
Bei den meisten Banken im Heimatland liegt das Standardlimit bei 20.000 Baht pro 24 Stunden. Wer die Bank kontaktiert, kann das tägliche Limit erhöhen lassen.
Außerdem beginnt das Zeitlimit um Mitternacht im Heimatland, die Zeitverschiebung zu Thailand sollte man also im Blick behalten.
Wie viel du an einem thailändischen Geldautomaten pro Transaktion abheben kannst
Das von deiner Hausbank festgelegte Tageslimit, das oben behandelt wurde, ist nicht die einzige Obergrenze dafür, wie viel Bargeld du bekommst. Auch der Geldautomat selbst begrenzt, wie viel er pro Transaktion auszahlt, unabhängig vom Tageslimit deiner Bank.
Die meisten thailändischen Geldautomaten begrenzen eine einzelne Abhebung mit einer ausländischen Karte auf etwa 20.000 bis 30.000 Baht, wobei der genaue Betrag von der Bank und dem Automaten abhängt. Wenn du bei einem Besuch mehr brauchst, kannst du die Transaktion meist direkt noch einmal durchführen, solange du unter dem Tageslimit deiner Hausbank bleibst und es dir nichts ausmacht, die Gebühr zweimal zu zahlen.
Ein Automat, dem das Bargeld ausgeht, zahlt manchmal weniger als sein übliches Maximum aus, besonders spätabends oder in kleineren Städten. Wird eine Abhebung abgelehnt, obwohl der Betrag eigentlich innerhalb deiner Limits liegen sollte, probier es zuerst mit einem kleineren Betrag, bevor du davon ausgehst, dass deine Karte nicht funktioniert.
Wo Du Geldautomaten in Thailand findest
Einen Geldautomaten in Thailand zu finden, ist meistens einfach, solange man sich nicht gerade auf dem Land befindet.
Hier eine Liste von Orten, an denen sich im Land Geldautomaten finden lassen.
- Einkaufszentren: In fast jedem Einkaufszentrum in Thailand gibt es nicht nur Geldautomaten, meist ist sogar ein ganzer Bereich einer Etage dem Bankwesen gewidmet
- Mini-Malls: Auch Outdoor-Malls wie The Paseo und Little Walk haben reichlich Geldautomaten
- Freiluftmärkte: An frischen Märkten stehen manchmal ebenfalls Geldautomaten in der Nähe
- Tankstellen: Alle größeren Tankstellen — besonders an Raststätten entlang der Autobahnen — haben Geldautomaten
- 7-Elevens, FamilyMarts und andere Convenience-Stores: Meistens gibt es dort einen Geldautomaten innen oder direkt davor
- Flughäfen: Die meisten Flughäfen in Thailand haben Geldautomaten, die internationalen Drehkreuze zusätzlich Wechselstuben

Je abgelegener der Ort in Thailand, desto schwieriger wird es, einen Geldautomaten zu finden. Also lieber ausreichend Bargeld abheben, bevor es in solche Gegenden geht.
Google Maps eignet sich gut, um Geldautomaten in Thailand zu finden, allerdings werden manche Automaten ohne Ankündigung entfernt, wenn zu wenige Kunden sie nutzen.
Und falls doch mal nichts hilft: Einfach einen Thailänder nach dem nächsten Geldautomaten fragen, meist zeigt man gerne die Richtung. Übrigens: Das thailändische Wort für Geldautomat ist, wie erraten, ATM.
Thailändische ATM-Karten
Einige der oben genannten Regeln können anders aussehen, wenn eine thailändische ATM-Karte im Spiel ist. Wer neu im thailändischen Bankwesen ist oder über einen Umzug nachdenkt, findet in den folgenden Abschnitten hilfreiche Infos.

Ein Bankkonto eröffnen
Wer in Thailand lebt oder langfristig bleiben möchte, ist mit einem thailändischen Bankkonto am besten beraten.
Damit lässt sich anschließend Geld auf das thailändische Bankkonto überweisen und im Land abheben. So lassen sich potenziell Hunderte Dollar an überhöhten Wechselkursen und Überweisungsgebühren sparen, von den happigen Geldautomatengebühren ganz zu schweigen.
Zudem gibt es dazu eine ATM-Karte, die sich im Alltag in Thailand ganz normal nutzen lässt.
Abhebungslimits der Banken
Jede Bank in Thailand hat ein eigenes Tageslimit, wie die Tabelle unten zeigt. Genau wie im Heimatland lässt sich aber auch hier das tägliche Limit auf Anfrage bei der Bank erhöhen.
| Thailändische Bank | Tägliches Abhebungslimit (Baht) |
| UOB | 50.000 |
| Kungsri | 30.000 |
| Thai Military | 30.000 |
| CIMB Bank | 30.000 |
| Bangkok | 25.000 |
Geldautomatengebühren
Wer einen Geldautomaten der eigenen ausstellenden Bank nutzt und sich dabei in der eigenen Provinz befindet, zahlt keine Abhebungsgebühr.
Verlässt man die eigene Provinz und nutzt dort einen Automaten, fällt eine Gebühr von 15 bis 20 Baht pro Abhebung an. Bei einem Automaten einer anderen Bank werden 10 bis 20 Baht pro Abhebung berechnet.
Der Nachteil einer thailändischen ATM-Karte: Die meisten lassen sich zunächst nicht für Online-Einkäufe oder Zahlungen im Ausland nutzen. Um das freizuschalten, muss man persönlich zur Bank gehen.
Verlorene oder gestohlene ATM-Karten
Wurde die Karte vom Automaten eingezogen, verloren oder gestohlen, ist das kein Drama: Ein Ersatz ist schnell besorgt.
Einfach die Bank anrufen, die Karte sperren lassen, und dann persönlich zur Bank gehen, um eine neue zu beantragen. Je nach Kartentyp kostet das zwischen 90 und 400 Baht.
Reisepass oder thailändischer Führerschein sollten dabei mitgebracht werden, um den Vorgang zu beschleunigen.
Was passiert, wenn der Geldautomat die Karte einzieht?
Zieht der Geldautomat die Karte ein, oder wurde sie versehentlich liegen gelassen, ist noch nicht alles verloren.
Während der normalen Öffnungszeiten kann man einfach in die Filiale gehen und um Herausgabe der Karte bitten. Zieht der Automat die Karte außerhalb der Öffnungszeiten ein, muss man womöglich bis zum nächsten Tag warten.
Mir selbst wurde einmal die US-Bankkarte von einem SCB-Geldautomaten in einem Einkaufszentrum eingezogen, direkt vor der Filiale. Ich habe sofort das Personal informiert, das die Karte zwar zögerlich, aber letztlich doch aus dem Automaten geholt und mir zurückgegeben hat.
Bei einem freistehenden Geldautomaten ohne Bankfiliale kann es schwieriger werden, die Karte zurückzubekommen, da man dann bei der Kundenhotline anrufen muss, meist auf Thai.
Lässt sich die Karte aus dem Heimatland aus irgendeinem Grund nicht zurückholen, bleibt nur der Anruf bei der eigenen Bank, um die Karte zu sperren und eine neue zu beantragen. Wer nur im Urlaub in Thailand ist, lässt sich die neue Karte am besten direkt an die Heimatadresse schicken.
Wer dagegen langfristig in Thailand bleibt und die ATM-Karte braucht, sollte die Bank bitten, sie an die Adresse in Thailand zu schicken.
Geld abheben ohne ATM-Karte
Mit einem thailändischen Bankkonto ist man für Bargeldabhebungen nicht mehr auf die ATM-Karte angewiesen.
Stattdessen lässt sich die mobile Banking-App nutzen und direkt die Option „Abheben“ auswählen.
Am Geldautomaten dann einfach die Funktion „kartenlose Abhebung“ wählen. Anschließend die Banking-App öffnen und den QR-Code scannen. Das war’s schon.
Häufig gestellte Fragen
Ist es günstiger, einmal einen größeren Betrag abzuheben, oder lieber öfter kleinere Summen abzuheben?
Einen größeren Betrag seltener abzuheben, kommt dich insgesamt günstiger. Da die Gebühr an thailändischen Geldautomaten ein fester Betrag pro Transaktion ist und keine Prozentgebühr, sparst du Geld, wenn du dir gleich Bargeld für ein bis zwei Wochen holst, statt jeden Tag kleine Beträge abzuheben. So zahlst du die Gebühr seltener.
Kann ich in Thailand komplett gebührenfrei Geld abheben?
Nicht ganz, wenn du eine ausländische Karte an einem normalen thailändischen Geldautomaten benutzt. Diese feste Gebühr wird von der Bank erhoben, der der Automat gehört, nicht von deiner Hausbank, und sie fällt unabhängig davon an, was deine eigene Karte sonst berechnet. Wer langfristig in Thailand lebt und ein thailändisches Bankkonto hat, kann sie umgehen, indem er nur Automaten der eigenen Bank nutzt. Die niedrigere Gebühr von AEON, die oben beschrieben wird, kommt einer günstigen Lösung für ausländische Karten am nächsten, solange dort noch eine Filiale geöffnet hat.
Was, wenn der Automat mir nur anbietet, in meiner Heimatwährung abzurechnen, statt in Baht?
Manche freistehenden oder älteren Automaten rechnen standardmäßig direkt in deiner Heimatwährung ab, ohne dir die Option auf die Landeswährung anzubieten. In diesem Fall kannst du die Transaktion meist noch vor der Bestätigung abbrechen und es an einem anderen Automaten versuchen, denn wenn du den Kurs in deiner Heimatwährung akzeptierst, löst das Dynamic Currency Conversion (DCC) aus und du bekommst einen schlechteren Wechselkurs, wie oben erklärt.
Warum stimmt die auf dem Automaten angezeigte Gebühr nicht immer mit 220 Baht überein?
Der oben genannte Satz von 220 Baht ist das, was die meisten thailändischen Banken berechnen, aber einige wenige Automaten zeigen je nach Kartennetzwerk (Visa, Mastercard, UnionPay) oder der eigenen Gebührenpolitik der Bank einen anderen Betrag an. Der Bildschirm zeigt dir immer die genaue Gebühr an, bevor du die Abhebung bestätigst, also prüf sie und brich ab, wenn dir der Betrag nicht passt.
Nächste Schritte
Geldautomaten sind in Thailand leicht zu finden, besonders in den belebteren Vierteln der großen Städte im ganzen Land. Vor dem Einstecken der Karte nur kurz prüfen, ob der Automat die eigene Karte akzeptiert, dann sollte alles glattgehen.
Außerdem lohnt es sich, die Geldautomatengebühren im Blick zu behalten. Wer weiß, dass über mehrere Tage oder Wochen ein bestimmter Betrag gebraucht wird, sollte ihn auf einmal abheben statt in kleinen Portionen, das spart zumindest bei den Abhebungsgebühren.
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