Meine Reise im Überblick
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Bei meiner letzten dreimonatigen Reise nach Thailand konnte ich gleich mehrere Internetoptionen ausprobieren – ich hatte mehrere Handys dabei, ein Pocket WiFi und außerdem einen thailändischen Mobilfunkvertrag, den ich seit Jahren aktiv halte. Da ich 15 Jahre lang im Land gelebt habe, kannte ich die Verbindungsmöglichkeiten eigentlich schon gut. Trotzdem wollte ich herausfinden, wie sich neuere Optionen wie Reise-eSIMs und Pocket-WiFi-Geräte gegen meine altbewährte Lösung schlagen: einfach eine lokale SIM-Karte kaufen.
Diesmal hatte ich außerdem meine zwei Kinder (2 und 5 Jahre alt) dabei und war nicht nur in Bangkok und Umgebung unterwegs, sondern auch in Nan an der laotischen Grenze. Eine gute Gelegenheit also, um herauszufinden, was unterwegs wirklich am besten funktioniert.
Contents
Das Wichtigste in Kürze
- Für Familien oder Reisegruppen ist ein Pocket-WiFi-Gerät die praktischste Lösung, weil sich jedes Gerät ohne einzelne Einrichtung oder Fehlersuche verbindet.
- Eine lokale thailändische SIM-Karte bietet für denselben Preis etwa 8-mal so viel Datenvolumen wie Reise-eSIMs und ist damit bei Aufenthalten ab drei Wochen die beste Wahl.
- Airalo ist für Alleinreisende die stärkste Reise-eSIM, kann aber unerwartet ausfallen und setzt voraus, dass man sich mit der Fehlersuche bei digitalen SIMs auskennt.
- GigSky bewirbt einen 10-GB-Tarif, verhängt aber ein verstecktes Tageslimit von 2,7 GB. Ist das erreicht, sinkt die Geschwindigkeit auf ein praktisch unbrauchbares Niveau.
- Hotel- und öffentliches WLAN sind die unsichersten Optionen. Nutze für Online-Banking oder andere sensible Dinge lieber deine eigene, private Verbindung.
- Reise-eSIMs funktionieren nur auf entsperrten, eSIM-fähigen Handys. Erfüllt dein Handy diese Voraussetzung nicht, ist ein Pocket WiFi die nächstbeste Lösung, da es keine Anforderungen ans Telefon stellt.
- Hab immer einen Backup-Plan für die Internetverbindung parat. WLAN-Ausfälle in Hotels kommen häufiger vor als gedacht und können dich ohne Reservierungsnummer oder wichtige Reisedetails dastehen lassen.
- WiFiDASH verschickt nur an US-Adressen. Reisende ohne US-Versandadresse sollten daher lieber auf eSIMs oder eine lokale SIM-Karte setzen.
Die Lösungen, die ich getestet habe
- WiFiDASH Pocket WiFi: Tragbares Hotspot-Gerät, das schon vor der Abreise verschickt wird.
- Airalo eSIM: Digitale SIM, die ich auf meinem Handy installiert habe.
- GigSky eSIM: Premium-Alternative unter den eSIMs.
- Lokale thailändische SIM: DTAC (jetzt True), meine bestehende Postpaid-Nummer aus Thailand.
Schnelle Entscheidungshilfe
- Alleinreisender im Urlaub? → Airalo eSIM oder GigSky eSIM
- Familie mit Kindern? → WiFiDASH (30 % Rabatt mit dem Code „Thailand Starter Kit“)
- Digitaler Nomade? → Lokale SIM-Karte (z. B. DTAC)
- Brauchst du geschäftstaugliche Zuverlässigkeit? → WiFiDASH + lokale oder Reise-eSIM
Meine Erfahrungen aus der Praxis
WiFiDASH Pocket WiFi: Zuverlässig für Familien und mehrere Geräte
Das WiFiDASH-Gerät hat sich schnell bewährt:
- Praktisch für mehrere Geräte: Mit zwei Kindern und mehreren Geräten hat mir unser eigenes tragbares WLAN viel Kopfzerbrechen erspart, weil ich mich nicht ständig um WLAN-Logins, Timeouts und andere Unterbrechungen kümmern musste.
- Sofort einsatzbereit: Da ich das Gerät schon vor der Abreise erhalten habe, gab es vom Moment der Landung bis zur Abreise keinen Ausfall. WiFiDASH schickt das Pocket WiFi an deine Heimadresse (aktuell also nur möglich, wenn du eine Versandadresse in den USA hast).
- Zuverlässiges Netz: WiFiDASH ist nahtlos auf einen anderen Anbieter umgesprungen, sobald das Signal meiner DTAC-SIM ausgefallen ist – besonders auffällig in abgelegenen Gegenden wie der Provinz Nan (dort haben wir die Kinder für einen Monat zur Schule geschickt, verrückt, aber das ist eine andere Geschichte).
- Rettung in der Not: WiFiDASH hat mich bei WLAN-Problemen im Hotel gerettet – von fehlendem WLAN in der Lobby (und dem seltsamen Umstand, ohne Reservierungsnummer nicht einchecken zu können) bis zu hotelweiten WLAN-Ausfällen (die gleich zweimal vorkamen)
- Rundum bequem: Weil ich das WiFiDASH schon vor der Abreise bekommen habe, war ich gleich bei der Ankunft verbunden. Die Rückgabe war ebenso einfach: Zurück zu Hause musste ich das Gerät nur in den vorfrankierten FedEx-Umschlag stecken.
Kleiner Störfaktor: Ab und zu hat WiFiDASH eine französische IP-Adresse verwendet, wodurch Websites automatisch angenommen haben, ich wolle alles auf Französisch angezeigt bekommen. Leicht behoben (einfach auf den Link „Sprache ändern“ klicken), aber erwähnenswert.
Mehr erfahren: WiFiDASH-Test: Das beste Pocket WiFi für US-Reisende im Ausland?
Airalo eSIM: Praktisch, aber mit Lernkurve
Airalos digitale SIM war praktisch – wenn sie funktioniert hat. Für technikaffine Alleinreisende oder Kurztrips ist sie ideal, allerdings hatte ich mit der Zuverlässigkeit meine Probleme:
- Albtraum beim Check-in: Ein Familienmitglied saß in der Hotellobby fest und konnte wegen eines plötzlichen Ausfalls der Airalo-eSIM nicht einchecken. Wir haben es gelöst, indem wir die eSIM neu installiert haben, aber stressfrei war anders.
- Technische Einrichtung: Setzt ein kompatibles, entsperrtes Handy voraus, und man sollte sich mit der Fehlersuche bei digitalen SIM-Einstellungen wohlfühlen.
- Kein Tageslimit: Bei Tarifen mit begrenztem Datenvolumen (im Gegensatz zu Unlimited-Tarifen) gibt es bei Airalo kein Tageslimit. Ich dachte, das wäre selbstverständlich, aber nicht alle Anbieter halten sich daran (siehe GigSky weiter unten).
- Schnelle Verbindung: Ich habe zwar keine Geschwindigkeitstests gemacht, aber bei intensiver Nutzung ist mir im Vergleich zu den Alternativen nie eine langsamere Verbindung aufgefallen.

Ich hatte irgendwie erwartet, dass Airalo langsamer ist als GigSky (siehe unten), aber das war nicht der Fall – aus meiner Erfahrung ist es genauso schnell. Schlimmer war der komplette Mangel an technischem Support und der plötzliche Ausfall. Für einen reinen Urlaubstrip wahrscheinlich in Ordnung, aber wenn du auf dein Internet für wichtige Dinge angewiesen bist, gibt es für ein paar Euro mehr genügend Alternativen.
GigSky eSIM: Premium, aber mit Einschränkungen
GigSky positioniert sich als Premium-Anbieter für eSIMs. Umso überraschter war ich, als ich auf das Tageslimit von 2,7 GB gestoßen bin, das nirgends deutlich ausgewiesen war. App-Updates und das Herunterladen von Offline-Inhalten haben das Limit schnell aufgebraucht, sodass ich unerwartet offline war. Eine Mahnung, Tageslimits immer genau zu prüfen.
Anders als bei Airalo (wo es Limits nur bei Unlimited-Tarifen gibt) scheint GigSky bei ALLEN Tarifen ein Tageslimit zu haben. Ich hatte einen 10-GB-Tarif gekauft, aber weil ich an einem einzigen Tag mehr als 2,7 GB verbraucht hatte, wurde mein Internet gekappt. GigSky wird natürlich behaupten, die Geschwindigkeit werde nur „gedrosselt“, aber sie war so niedrig, dass die Verbindung für absolut alles unbrauchbar war, sogar zum Nachrichtenschreiben. Gekappt trifft es also meiner Meinung nach ziemlich genau.
Mehr erfahren: Ausführlicher Test von GigSky eSIM: Solltest du es in Thailand nutzen?
DTAC (jetzt True) lokale thailändische SIM: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis auf Dauer
Meine thailändische SIM-Karte (von DTAC, jetzt True) war die zuverlässigste und günstigste Lösung. Wenn du einen längeren Aufenthalt in einem Land planst, sind lokale thailändische SIM-Karten in Sachen Preis-Leistung und Zuverlässigkeit nach wie vor unschlagbar.
Ich habe für denselben Preis das 8-Fache an Datenvolumen bekommen (80 GB statt 10 GB) als bei den Reise-eSIMs. Kein Tageslimit, und dazu gab es noch eine lokale Telefonnummer, die praktisch ist, um dich bei lokalen Apps zu registrieren oder lokale Konten anzulegen.
Der Nachteil: Du musst dir eine SIM-Karte kaufen, falls du noch keine hast, dich durch die Identitätsprüfung klicken und ein entsperrtes (oder zweites) Handy dafür haben.
Diese Option wird selten empfohlen, weil Blogger dafür keine Provision bekommen. Für mich ist sie trotzdem die liebste Lösung für längere Reisen, und ich werde mir auch weiterhin eine lokale SIM-Karte holen, wenn ich länger als drei Wochen bleibe.
Sicherheitsaspekte bei der WLAN-Nutzung
Für manche – sei es aus geschäftlichen Gründen oder weil Online-Banking geplant ist – spielt Sicherheit bei der Wahl der richtigen Lösung eine große Rolle, und da gibt es tatsächlich deutliche Unterschiede.
- Hotel- und öffentliches WLAN: Am anfälligsten, mit Vorsicht zu genießen. Das ist wohl der bedenklichste Punkt, wenn du dich auf lokales, öffentliches WLAN verlassen willst: Du weißt nie, wie sicher es wirklich ist.
- Persönlicher Hotspot (Tethering): Am sichersten, besonders wichtig für Geschäftsreisende und datensensible Aktivitäten.
- Persönlicher Hotspot (Pocket WiFi): Fast so sicher wie Tethering, aber deutlich sicherer als öffentliches WLAN. Ich vertraue meinem iPhone in puncto sicherer Kommunikation zwar mehr als einem Pocket WiFi, aber meinem Pocket WiFi vertraue ich VIEL mehr als jedem öffentlichen Netzwerk.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Immer eine Backup-Verbindung parat haben: Hotel-WLAN kann unerwartet ausfallen.
- Tageslimits prüfen: „Unlimited“ heißt nicht immer wirklich unbegrenzt.
- Gerätekompatibilität ist entscheidend: Stell sicher, dass dein Handy eSIMs unterstützt und entsperrt ist.
- Technisches Know-how zahlt sich aus: eSIMs setzen voraus, dass du dich mit der Fehlersuche auskennst.
- Wichtiges vorab herunterladen: Halte wichtige Reisedetails offline verfügbar, um Verbindungspannen zu vermeiden.
Kurzvergleich der Internetlösungen
| Merkmal | WiFiDASH | Airalo/GigSky | Lokale thailändische SIM (DTAC/True) |
|---|---|---|---|
| Einrichtungsaufwand | Niedrig (vorkonfiguriert) | Mittel (digitale Installation) | Mittel (lokaler Kauf) |
| Am besten für Familien | ✅ | ❌ | ❌ |
| Tageslimits | 3GB | 2.7GB (GigSky) | Unbegrenzt (je nach Tarif) |
| Mehrgeräte-tauglich | ✅ | ❌ | ❌ (außer über Tethering) |
| Kosteneffizienz (Kurztrips) | Gut | Gut | Schlecht (Aufwand bei Einrichtung) |
| Kosteneffizienz (langfristig) | Befriedigend | Befriedigend | Exzellent |
| Technische Einfachheit | Hoch | Mittel | Mittel |
| Netzwechsel | Automatisch | Manuell | Keiner |
| Komfort | Hoch | Mittel | Niedrig (anfängliche Einrichtung) |
Fazit
Für einen kurzen Urlaubstrip funktioniert jede der Reise-eSIMs (Airalo, GigSky, usw.) – keine ist brillant, aber der Komfort ist schwer zu schlagen (es sei denn, du bekommst von deinem Heimatanbieter ein gutes Roaming-Angebot). Der größte Vorteil von eSIMs ist für mich, überhaupt diese Option zu haben, statt einen teuren Tarif bei deinem Heimatanbieter abschließen zu müssen, der 5GB Roaming im Ausland enthält. Sorg nur dafür, dass du für Momente, in denen du dir keinen Verbindungsabbruch leisten kannst, ein Backup hast (z. B. Flughafen-WLAN, Hotel-WLAN).
Nach meinen eigenen Erfahrungen mit Verbindungsproblemen empfehle ich WiFiDASH Pocket WiFi für Reisen als Familie oder Gruppe, wenn du kein entsperrtes Handy hast oder einfach sichergehen willst, dass du immer WLAN hast. Nutze diesen Link mit dem Gutscheincode des Thailand Starter Kit, um einen 30 %-Rabatt bei WiFiDASH zu bekommen.
Für längere Aufenthalte in einem einzigen Land ist eine lokale SIM-Karte nach wie vor unschlagbar. Ich nutze in Thailand DTAC/True, weil sie meist das großzügigste Datenvolumen bieten, aber realistisch betrachtet gibt es zwischen den großen Anbietern in Thailand nicht so viel Unterschied.